Eins meiner wichtigsten Anliegen und auch ein Grund diesen
Blog ins Leben zu rufen!
Viele von euch haben in der letzten Zeit den Flyer meines
Projektes erhalten und vielleicht so von meinem Blog erfahren. Doch die
Begriffe „Förderkreis“ und „Spendenakquise“ warfen in Gesprächen immer wieder Fragen
auf, die ich daher heute versuchen möchte aufzuklären.
Die Organisation meines Freiwilligendienstes im
Ausland ist aufwendig und zeitintensiv. Daher kostet so ein Arbeitseinsatz meist nicht gerade wenig Geld. Natürlich müssen die Reisekosten finanziert werden,
die mit einem Langstreckenflug nach Indien doch heftig zu Buche schlagen.
Weiterhin entstehen Kosten durch bürokratische Aufgaben wie die vertragliche
Regelung meiner Arbeit mit dem BMZ, der Beantragung eines Arbeitsvisums, dem
Abschluss von Versicherungen, der Organisation einer Unterkunft, Transport etc.
– was eben alles dazu gehört. Und das ist eine Menge… So kostet ein
Freiwilligendienst die Entsendeorganisation in Deutschland bzw. die
Partnerorganisation in Indien pro Monat gut 600 Euro.
Die Finanzierung meiner
Freiwilligenarbeit erfolgt dank meiner möglichen Teilnahme an dem „weltwärts“-Projekt
zum größten Teil aus öffentlichen Geldern, da diese Initiative des BMZ als Teil
der deutschen Entwicklungszusammenarbeit gesehen wird. Jedoch werden nur etwa
75% der Kosten gedeckt, so dass die Restfinanzierung auf anderem Wege erfolgen
muss. Da Entsende- sowie auch Partnerorganisation gemeinnützige Vereine sind,
verfügen sie nicht über genug Eigenkapital, um jedes Jahr mehr als 15 junge
Menschen nach Indien reisen lassen zu können. So ist das Eigenengagement jedes
Freiwilligen gefragt, sich an den Kosten durch die Gründung eines Förderkreises
zu beteiligen.
Daher bitte ich euch um die
finanzielle Unterstützung meines Engagements. Ich würde mich freuen, wenn ich
mit eurer Hilfe 1200 Euro – also etwa ein Viertel der Gesamtkosten meines
8-monatigen Freiwilligendienstes übernehmen könnte. Es wäre auch schön, wenn
ich einen Teil des Betrages schon vor meiner Abreise zusammen gesammelt haben
könnte, da beispielsweise Flug, Versicherung und Visum schon vor meiner Abreise
organisiert werden müssen.
Ich freue mich also, wenn ihr mich jetzt schon
finanziell unterstützt!
Durch den Förderkreis setzt sich
der Freiwillige auch schon vor der Abreise für sein Projekt und seine
Organisationen ein. Indem Verwandte, Freunde, Bekannte, befreundete Vereine,
engagierte Firmen etc. angesprochen werden, entsteht neben der doch eher
personengebundenen Unterstützung gleichzeitig auch entwicklungspolitische
Aufklärung. Die deutsche Entsendeorganisation rückt genauso wie die
Partnerorganisation in Indien in den Fokus der Aufmerksamkeit und für ein
vielen Menschen vielleicht noch eher unbekanntes Land entsteht Interesse. Im
Sinne von „weltwärts“ wird die Völkerverständigung sowie ein langfristiger
Entwicklungserfolg gefördert, wenn der Entsendeorganisation in Deutschland und
auch dem Partner in Indien über den Freiwilligendienst hinaus Beachtung
geschenkt wird.