Sonntag, 3. Juni 2012

Der Förderkreis

Eins meiner wichtigsten Anliegen und auch ein Grund diesen Blog ins Leben zu rufen!
Viele von euch haben in der letzten Zeit den Flyer meines Projektes erhalten und vielleicht so von meinem Blog erfahren. Doch die Begriffe „Förderkreis“ und „Spendenakquise“ warfen in Gesprächen immer wieder Fragen auf, die ich daher heute versuchen möchte aufzuklären.
Die Organisation meines Freiwilligendienstes im Ausland ist aufwendig  und zeitintensiv. Daher kostet so ein Arbeitseinsatz meist nicht gerade wenig Geld. Natürlich müssen die Reisekosten finanziert werden, die mit einem Langstreckenflug nach Indien doch heftig zu Buche schlagen. Weiterhin entstehen Kosten durch bürokratische Aufgaben wie die vertragliche Regelung meiner Arbeit mit dem BMZ, der Beantragung eines Arbeitsvisums, dem Abschluss von Versicherungen, der Organisation einer Unterkunft, Transport etc. – was eben alles dazu gehört. Und das ist eine Menge… So kostet ein Freiwilligendienst die Entsendeorganisation in Deutschland bzw. die Partnerorganisation in Indien pro Monat gut 600 Euro.
Die Finanzierung meiner Freiwilligenarbeit erfolgt dank meiner möglichen Teilnahme an dem „weltwärts“-Projekt zum größten Teil aus öffentlichen Geldern, da diese Initiative des BMZ als Teil der deutschen Entwicklungszusammenarbeit gesehen wird. Jedoch werden nur etwa 75% der Kosten gedeckt, so dass die Restfinanzierung auf anderem Wege erfolgen muss. Da Entsende- sowie auch Partnerorganisation gemeinnützige Vereine sind, verfügen sie nicht über genug Eigenkapital, um jedes Jahr mehr als 15 junge Menschen nach Indien reisen lassen zu können. So ist das Eigenengagement jedes Freiwilligen gefragt, sich an den Kosten durch die Gründung eines Förderkreises zu beteiligen.
Daher bitte ich euch um die finanzielle Unterstützung meines Engagements. Ich würde mich freuen, wenn ich mit eurer Hilfe 1200 Euro – also etwa ein Viertel der Gesamtkosten meines 8-monatigen Freiwilligendienstes übernehmen könnte. Es wäre auch schön, wenn ich einen Teil des Betrages schon vor meiner Abreise zusammen gesammelt haben könnte, da beispielsweise Flug, Versicherung und Visum schon vor meiner Abreise organisiert werden müssen.

Ich freue mich also, wenn ihr mich jetzt schon finanziell unterstützt!
Durch den Förderkreis setzt sich der Freiwillige auch schon vor der Abreise für sein Projekt und seine Organisationen ein. Indem Verwandte, Freunde, Bekannte, befreundete Vereine, engagierte Firmen etc. angesprochen werden, entsteht neben der doch eher personengebundenen Unterstützung gleichzeitig auch entwicklungspolitische Aufklärung. Die deutsche Entsendeorganisation rückt genauso wie die Partnerorganisation in Indien in den Fokus der Aufmerksamkeit und für ein vielen Menschen vielleicht noch eher unbekanntes Land entsteht Interesse. Im Sinne von „weltwärts“ wird die Völkerverständigung sowie ein langfristiger Entwicklungserfolg gefördert, wenn der Entsendeorganisation in Deutschland und auch dem Partner in Indien über den Freiwilligendienst hinaus Beachtung geschenkt wird.

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