Sonntag, 26. Mai 2013

45° - und es wird noch heißer...


Wir schwitzen, wir triefen und wir bezeichnen uns nur noch als "existent" anstatt "lebend"...

Alles, was Flüssigkeit enthält bekommt komische Formen, das Stück Käse ist 3 min nachdem man es aus dem Kühlschrank genommen hat zum Brotaufstrich geworden, die Ameisen flüchten von draußen nach drinnen, der Kampf um's kalte Wasser zum Duschen beginnt, der PC wird langsamer und langsamer und man fragt sich, wo man an seinem Körper eigentlich nicht schwitzen kann!
So kitzeln die rinnenden Schweißtropfen von früh bis spät und die 24 Stunden Sauna machen jegliche geistige Aktivität zu nichte, geschweige denn von körperlichen Aktivitäten. Ich freue mich sehr, dass ich gestern meinen letzten Tag im Orange City Hospital hatte - da ich nun nicht mehr mittags bei gefühlten und zum Teil auch echten 50°C durch die Mittagssonne nach Hause radeln muss.
Meine derzeitige Lieblingsbeschäftigung ist entweder kalten, süßen Kaffee im nahegelegenen Café Coffee Day trinken zu gehen. Koffein und Zucker zum Stabilisieren des Kreislaufes - doch leider finanziell etwas anspruchsvoll, da Coffee Day ein modernes Franchise-Unternehmen mit nahezu deutschen Preisen ist. Andere Möglichkeit: bei meiner täglichen Ration von mindestens 4 Litern gekühltem Wasser vor dem Cooler oder Klimaanlage zu hocken.
Ja, es ist schon etwas anstrengend zur Zeit... :-)

In dem Zusammenhang möchte ich euch unbedingt auf den Blog von Sven, dem Microfinance-Volunteer des Sangams, aufmerksam machen. Er hat nämlich in der brütenden Hitze einen Text verfasst, der sehr bezeichnend für unsere derzeitige Existenz-Situation ist.
Wenn ihr euch also im Detail vorstellen möchtet, wie wir zur Zeit "existieren" - lest einfach diesen Text! Sehr zu empfehlen, es trifft die Lage auf den Punkt!
Ich sage nur, die Klobrille ist schon vorgewärmt, aber niemand saß vorher drauf...

In diesem Sinne: http://indiannumbers.com/blog/48c/#more-288

Samstag, 11. Mai 2013

Udaipur zum Abschluss

 
Der letzte Stopp der Reise mit Julia hieß dann Udaipur und liegt weiter südlich in Rajasthan. Die Stadt ist auch als Venedig Indiens bekannt - das soll schon was heißen... :-) Und es war wirklich sehr schön, einer der schönsten Orte der Reise und ein sehr bekannter dazu, wen man die internationale Filmindustrie betrachtet...
Für uns war es ein toller Abschluss einer schönen Reise und ein weiterer Höhepunkt! :-)

Ausblick von der hoteleigenen Dachterrasse
 
Kennt man, wenn man "Octopussy" gesehen hat
 
 
 
Der Stadtpalast..
.. war leider völlig überfüllt...
.. aber trotzdem schön anzugucken.
Prinzessinnengemächer


Innenhof des Palastes
Ausblick über die Stadt

Stärkung im "Café Edelweiß" oder "Kathas Kuchenglück in Indien" :-D
 

Weitere Auszeit in der Parkanlage
Bootstrip zum Jag-Mandir-Palace
auf einer Insel im Pichola-See
Wunderschöne Parkanlage auf der Insel -
bestimmt gut zum Heiraten geeignet.. ;-)
 

Fernweh...?!
 
 
 

Ekelhaft.... :-D
Deutsche Füße nach einem Tag Indien...
 

Abends wurde dann
in die Packsession gestartet...

Auf Wiedersehen in Rajasthan
Bei dem Flugzeug wäre ich lieber
noch'ne Weile im Urlaub geblieben... :-p
 

Montag, 6. Mai 2013

Ranakpur


Das nächste Ziel hieß dann Ranakpur. Das ist ein kleiner Ort mit der wohl größten und reich verziertesten Jain Tempel Anlage Indiens. Nebenbei hatte unser Hotel vor Ort noch einen phänomenalen Ausblick und einen sehr genialen Pool - wie die facebook Nutzer unter euch sicher schon wissen...
;-)

 
Noch traut sie sich nicht...

Ich bin schon mal
 
drin!

Er denkt sich wohl: "Was tun die da....?!?!"
Kleidung trocknen... :-)
Frisch gewaschen zum Adinatha Tempel
 









Freitag, 3. Mai 2013

Thar Desert

Von Jaisalmer kann man gut einen Ausflug in die Thar Wüste unternehmen, da Jaisalmer quasi mitten drin liegt. Da ich noch nie in einer asiatischen Wüste war, ließen wir uns diesen Auflug nicht nehmen. So schwangen wir uns auf die Kamelrücken und brachen zu einer Übernachtung auf den Sanddünen auf. Vorher besuchten wir noch die drei Jaintempel von Jaisalmer und ein verlassenes Dorf, dass einer Liebesgeschichte eines früheren Herrschers zum Opfer gefallen war.

Der erste der drei Jaintempel im Fort


Auf dem Weg in die richtige Wüste

Erneuerbare Energie? Fehlanzeige...
 
Warum Fehlanzeige bezüglich erneuerbarer Energien? - Richtig ist es schon, das sind Windräder und sie produzieren keinen atomaren Abfall oder ähnliches, während sie den Strom erzeugen. Allerdings kommt diese saubere Energie nicht der Bevölkerung zu Gute. Die Windräder wurden gebaut und in Betrieb genommen, um die indisch pakistanische Grenze mit einer kontinuierlichen Stromversorgung ohne die sonst alltäglichen Power-Cuts auszustatten. An der Grenze braucht man ja einiges an Beleuchtung, Strom etc. Nun ja....
 
Weiter ging's dann in das verlassene Dorf Khada.

 
Wohl mal einst die Main Road...


Weiteres Transportmittel: Kamel ;-)

Nicht überall gibt es Sanddünen...
Wie groß ist wohl das durchschnittliche Kamel?!
Unser Guide zog es vor zu laufen...
Hier kommen Sanddünen

Unterwegs...


Ankunft am Camp für die Nacht
Wir tauften es "den Abflauss"... aus gutem Grund :-)
Wüstenstillleben :-)
Grinsegesichter :-D
Das Camp im Wüstensand
 


Julia's Hedi war auch dabei...
Sunset
Durchgeknallte Koreaner...
Chai und Abendessen
Sunrise at 5.50 a.m.
Unser Nachtlager

Vorbereitung für den Rückweg