Montag, 24. Dezember 2012
Dienstag, 18. Dezember 2012
Nachts im Hotel
| Das Stündlein hat geschlagen! |
| Es spukt - der Tisch ist weg!!! |
| Ob CEO morgen schlafen will?! |
| Pfüt pfüt - unauffällig im Lift! |
| Erster Anlaufpunkt: die Küche! |
| Geheimversteck?! - Haha, gefunden! |
| Oh, da ist JOGHURT im Kühli! |
| Schlüssel gefunden - Versteck ernüchternd! |
| Mal sehen, was es sonst noch gibt! |
| Old Volunteer staff... |
| ... und KLOPAPIER! :-) |
Montag, 10. Dezember 2012
Adventsgrüße aus Nagpur
Im Rainbow Guesthouse ist die Adventszeit eingekehrt - wenn auch nur durch die drei anwesenden deutschen Volunteers... Aber wir machen es uns gemütlich mit importierten Weihnachtssüßigkeiten in bizarren Formen: plattgesessene Lebkuchen, geschmolzene Schokolade... Der Geschmack ist aber erhalten geblieben und ist - himmlisch! :-) Weiterhin erklären wir den einzelnen Mitarbeitern mehr oder minder täglich, warum wir Grünzeug auf einen Teller gelegt und dann auch noch Kerzen draufgestellt haben. Und das ohne alle auf einmal anzuzünden! So eine Tradition scheint den Mitarbeitern sehr suspekt zu sein. Gilt doch häufig in Indien: ganz oder gar nicht! Und dann auch noch so viele Tage warten bis Weihnachten... Aber Fragen bezüglich eines Christmas-Trees durften wir auch schon beantworten. Anscheinend werden Erinnerungen an ehemalige Volunteers wach und sie fanden so ein geschmücktes Bäumchen sehr schön! :-)
| Simone hat ECHTES Grünzeug ergattert! |
| No, Makrand, it is not for the garden! ;-) |
| Die anfänglichen pinken Kerzen konnten mittlerweile zum Glück gegen durchaus schönere eingetauscht werden! Man beachte die deutschen Walnüsse! :-) |
| Die kamen nämlich aus den deutschen Weihnachtspäckchen! |
| Weihnachtsgrüße aus Deutschland |
| Der Nikolaus war auch da! ;-) |
| Unser "Weihnachtsmarkt" |
| Sogar mit Zuckerwatte ;-) |
| Abschied von Yash |
Sonntag, 2. Dezember 2012
It's a fracture!
Nun ja, den Satz habe ich dann am Freitag gehört, nachdem auch noch ein CT-Scan von meinem linken Fuß gemacht wurde... Offizielle Vorgeschichte: wenn man Treppen nicht laufen kann, sollte man es lassen. ;-)
Jedenfalls habe ich mir aufgrund meiner Dummheit - definitely - einen kleinen Teil eines Sprunggelenkknochens abgebrochen. In Gips muss der Fuß zum Glück nicht - auch nach deutscher Meinung (vielen Dank noch mal für den Ratschlag!). Weh tun tut es aber schon ganz schön und laufen geht auch nur als Humpelliese... Wenigstens konnte ich so auch das Erlebnis "medizinische Versorgung" in Indien inklusive Röntgen, CT, Krankenhaus der Basisversorgung und Private Clinic auch im Eigenversuch wahrnehmen. :-) Der Röntgenschutz für den Patienten ist hier zum Beispiel weitgehend unbekannt. Er wurde mir zwar auf Nachfrage gereicht, aber damit löste ich eine Serie von schockierten Gesichtern aus, da alle vermuteten, dass ich schwanger sei! So eine Weste bekommt man nämlich nur gereicht, wenn man pregnant ist... Nun ja. Wenigstens haben alle Inder aus dem Röntgenkontrollraum nun ein Foto einer Deutschen auf ihrem CT auf ihrem Handy. In dem kleinen Raum stieg die reinste Party.... :-) Dafür kostete das CT auch nur 40 Euro und der Arzt, der sich die Bilder anschließend anschaute, war begeistert von dem Film "Das Leben der anderen". Jedoch war er sichtlich überrascht, dass dieser Film auf einer wahren Begebenheit beruht...
Der kleine Knochenabbruch muss nun also wieder festwachsen, ich hab damit wohl so 3 Wochen zu tun; hoffe aber, dass es vielleicht auch schon ein wenig schneller nicht mehr weh tut. Ansonsten teste ich im Selbstversuch "handicapped" in Nagpur aus - in Sachen barrierefrei muss Indien noch so einiges lernen... Aber zum Glück konnte ich mich bisher standhaft gegen jeden angebotenen Wheelchair wehren - zum Leidwesen von Simone, die ihn mir am liebsten immer noch andrehen würde. Wozu haben wir ihn schließlich sonst im Keller entdeckt?! :-)
Jedenfalls habe ich mir aufgrund meiner Dummheit - definitely - einen kleinen Teil eines Sprunggelenkknochens abgebrochen. In Gips muss der Fuß zum Glück nicht - auch nach deutscher Meinung (vielen Dank noch mal für den Ratschlag!). Weh tun tut es aber schon ganz schön und laufen geht auch nur als Humpelliese... Wenigstens konnte ich so auch das Erlebnis "medizinische Versorgung" in Indien inklusive Röntgen, CT, Krankenhaus der Basisversorgung und Private Clinic auch im Eigenversuch wahrnehmen. :-) Der Röntgenschutz für den Patienten ist hier zum Beispiel weitgehend unbekannt. Er wurde mir zwar auf Nachfrage gereicht, aber damit löste ich eine Serie von schockierten Gesichtern aus, da alle vermuteten, dass ich schwanger sei! So eine Weste bekommt man nämlich nur gereicht, wenn man pregnant ist... Nun ja. Wenigstens haben alle Inder aus dem Röntgenkontrollraum nun ein Foto einer Deutschen auf ihrem CT auf ihrem Handy. In dem kleinen Raum stieg die reinste Party.... :-) Dafür kostete das CT auch nur 40 Euro und der Arzt, der sich die Bilder anschließend anschaute, war begeistert von dem Film "Das Leben der anderen". Jedoch war er sichtlich überrascht, dass dieser Film auf einer wahren Begebenheit beruht...
Der kleine Knochenabbruch muss nun also wieder festwachsen, ich hab damit wohl so 3 Wochen zu tun; hoffe aber, dass es vielleicht auch schon ein wenig schneller nicht mehr weh tut. Ansonsten teste ich im Selbstversuch "handicapped" in Nagpur aus - in Sachen barrierefrei muss Indien noch so einiges lernen... Aber zum Glück konnte ich mich bisher standhaft gegen jeden angebotenen Wheelchair wehren - zum Leidwesen von Simone, die ihn mir am liebsten immer noch andrehen würde. Wozu haben wir ihn schließlich sonst im Keller entdeckt?! :-)
Donnerstag, 29. November 2012
Man soll Feste feiern, wie sie fallen :-)
Damit ihr euch unter der Diwali-Feierei auch etwas vorstellen könnt, kommen hier die Bilder dazu. Viel Spaß beim Angucken - den Lärm müsst ihr euch einfach vorstellen! :-)
| Diwali Rangoli - wird aus gefärbten Sand gestreut |
| Schick gemacht ;-) |
| Kleines Feuerwerk... |
| Knallerkette - und alle Männer sind dabei... ;-) |
| Großes Feuerwerk - die Kette war bestimmt 20m lang... |
| Zündschnüre werden überbewertet... |
| ...geht ja auch so! |
Und auf meiner ersten indischen Hochzeit war ich auch! Zwar haben wir die Zeremonie verpasst, aber trotzdem war es sehr schön! - Weitere Einladungen sind gern gesehen... ;-)
| Das Brautpaar |
Die Hochzeitsgesellschaft |
| Simone und ich mit der Cousine der Braut |
| Wieder schick gemacht - wenn auch noch ohne Sari... |
| Fotosession auf dem Dach |
Mittwoch, 28. November 2012
Veränderungen brauchen Zeit...
Und genau die fehlte mir deswegen in der letzten Zeit. Daher
war es so still auf diesem Blog und auch im Allgemeinen um mich herum.
Das Problem der letzten zwei Wochen war nicht nur der Lärm
und Rauch wegen der Diwali-Feuerwerkskörper (hält leider immer noch an, wenn
auch glücklicherweise mit geringerer Intensität) – sondern auch Probleme mit
meinem Projekt und entsprechend der Arbeit hier vor Ort.
Um es nicht allzu sehr in die Länge zu ziehen, kann ich
zusammenfassend sagen, dass meine Aufgabenstellung aus Deutschland in Indien
aus diversen Gründen nicht umzusetzen ist. Zuerst habe ich versucht meine
Aufgaben an die hier gegebenen Bedingungen anzupassen, hatte Diskussionen und
gab der Sache auch einfach mehr (viel mehr) Zeit. Doch leider bemerkte ich
zunehmend und auch durch meine Informationssammlung, dass eine Arbeit mit
diesen Zielen nicht möglich sein würde. Da ich der ganzen Sache wie gesagt Zeit
gab, gingen tatsächlich fast zwei Monate ins Land ohne dass ich wirklich effektiv
angefangen habe zu arbeiten. Und entsprechend stieg mein Frust über die
gezwungene „Untätigkeit“ stetig an. Nachdem auch die letzte
Problemlösungsstrategie in der vergangenen Woche geplatzt war, ergoss sich am
Wochenende ein Ozean aus Frust, Ärger und Demotivation über dem Sangam. Doch
zum Glück fanden wir in eilig einberufenen Gesprächen am Montag eine endgültige
und nachhaltige ;-) Lösung. So haben wir meine Aufgabenstellung umfassend neu
definiert und gerade auf die Umsetzbarkeit bzw. Sinnhaftigkeit der Ziele
besonders stark geachtet.
So werde ich zukünftig eher selten in Bamhani sein sondern
meine Zelte direkt im Rainbow in Nagpur aufschlagen. Meine Aufgaben werden nun
eher der Verwaltung und Organisation der Health Projekte des Sangams dienen anstatt
der direkten Mitarbeit am Patienten vor Ort, da es dort einfach zu große
Sprachbarrieren zwischen Dorfbewohnern UND Mitarbeitern gibt. Das Ziel meiner
Arbeit ist es die Arbeit der NGO besser mit anderen NGOs und Regierungsprogrammen
abzustimmen. So fehlt bisher beispielsweise eine Analyse der
Gesundheitsinfrastruktur der Dörfer oder auch einfach eine genaue Übersicht,
was es in den Dörfern für Programme insgesamt gibt. Bezüglich des
Mutter-Kind-Projektes werde ich mich mit der zukünftigen Dokumentation
beschäftigen und mich z.B. um die Entwürfe für Patientenakten kümmern. Und dann
fehlt gerade auch noch ein Pädiater für die Diagnostic Camps. Da mir die
Mitarbeiter des Sangams auch zugestimmt haben, dass wenig Nachhaltigkeit und
Kosteneffektivität gegeben ist, wenn ich die VHSWs mit Hilfe eine
Simultanübersetzers aus Nagpur unterrichten werde, haben wir beschlossen, dass
ich Broschüren für ihren Unterricht auf Englisch erstellen werde, die
anschließend nach Bedarf in Hindi oder Marathi ausgeteilt werden. Und um die
Ausbildung und ihren Aufenthalt im Sangam herzlicher zu gestalten, werde ich
ein Willkommensbuch für die VHSWs und TBAs schreiben, indem sie etwas über die
Organisation erfahren, ihr Curriculum kennenlernen und auch über
Zukunftsperspektiven aufgeklärt werden.
Zwar ist viel Textarbeit dabei, doch müssen alle Dokumente
oder Ideen auch mit den Mitarbeitern in Bamhani abgestimmt werden. So werde ich
sicher zum Frischlufttanken auf’s Dorf fahren, weiterhin die Subcenter
besuchen, aber auch in Nagpur das Stadtleben genießen können. Eigentlich eine
sehr gute Mischung! Ich freue mich jedenfalls sehr darüber, dass es nun endlich
besser läuft! :-)
Dienstag, 13. November 2012
Mure Memorial Hospital
Zwar ist heute der schon angekündigte Feiertag, doch ist es für uns abgesehen von den ebenfalls schon erwähnten Böllern sehr ruhig. Zwei bis drei der Freiwilligen sind krank (ich nicht!) und nachdem Simone und ich unser Zimmer gesäubert haben, bleibt nun Zeit auch noch etwas von meiner Arbeit der letzten Woche zu zeigen.
Und zwar habe ich eine Woche im Mure Memorial Hospital hospitiert, um mal die indische, medizinische Basisversorgung kennen zu lernen. Dort arbeiten auch noch zwei weitere Freiwillige der DIZ, daher hatte das Krankenhaus schon gute Erfahrungen ;-) und ich durfte auch kommen.
Während der Woche habe ich mir hauptsächlich die Labour Ward (Geburtsstation) und Neonatal Care Unit (Neugeborenenstation) angeschaut sowie der Ambulanz beigewohnt. Aber auch die General Ward (alles andere) war sehr interessant. Erwachsene Patienten habe ich übrigens nicht fotografiert, so indisch bin ich noch nicht ;-) Also, auch wenn es leer aussieht, es gab schon ganz gut was zu tun.
Während der Woche habe ich mir hauptsächlich die Labour Ward (Geburtsstation) und Neonatal Care Unit (Neugeborenenstation) angeschaut sowie der Ambulanz beigewohnt. Aber auch die General Ward (alles andere) war sehr interessant. Erwachsene Patienten habe ich übrigens nicht fotografiert, so indisch bin ich noch nicht ;-) Also, auch wenn es leer aussieht, es gab schon ganz gut was zu tun.
| Gyn Ward |
| Labour Ward - es wird nur die dreckige Wäsche für neue Pat. ausgetauscht |
| Der Sterilgutschrank |
| War doch klar, dass das alle fotografieren wollten... |
| Plastikstühle everywhere... |
| "Schwestern" unter sich |
| Es kann nicht überall auf der Welt schöne Kreißsäle geben... |
| Capping and Lighting Ceremony für die Schwesternschülerinnen - viel schöner als in Deutschland... |
| Und was zu Essen gab es bei der Veranstaltung natürlich auch... |